Zahnärztekammer Berlin rettet Zahnmedizinisches Versorgungszentrum für Menschen mit Behinderungen

 

Unser Kammerpräsident Karsten Heegewaldt konnte am Sonntag in der Berliner Abendschau verkünden, dass für das Zahnmedizinische Versorgungszentrum im Klinikum Neukölln, welches geschlossen werden muss, eine Lösung gefunden wurde. In einem Vorbericht der Abendschau wurde berichtet, dass Vivantes dem Versorgungszentrum am Klinikum Neukölln die Räume gekündigt hatte. Mehrere betroffene Angehörige und der ärztliche Leiter Alexander Moegelin bedauerten diesen Schritt von Vivantes und äußerten Unverständnis. Die Gründe für diese Kündigung waren nicht nachvollziehbar.
Karsten Heegewaldt konnte bei seinem souveränen Live-Auftritt in der Abendschau dem sichtlich erstaunten Moderator jedoch eine Lösung präsentieren. Das war auch für die Abendschau ein Novum. In Zusammenarbeit mit den Beteiligten, besonders mit der Abteilung für Mund-Kiefer-Gesichtschirurgie der Charité am Standort Virchow und Ihrem Leiter Prof. Heiland, konnte der Bestand dieser wichtigen Einrichtung an einem neuen Standort gesichert werden.

Das ist vor allem der Verdienst von Karsten Heegewaldt, der sich für den Erhalt des Versorgungszentrums unermüdlich eingesetzt hat.

Für die Sicherstellung zahnärztlicher Leistungen bei gesetzlich Versicherten ist die KZV verantwortlich. Anscheinend hielt es der amtierende KZV-Vorstand jedoch nicht für notwendig, sich hier mehr zu engagieren. Das verwundert sehr, denn schließlich wurde diese besondere Einrichtung unter Federführung des langjährigen ehemaligen KZV-Vorsitzenden Jörg Husemann mit Unterstützung des Gesundheitssenates in Berlin etabliert.

Der Verband der Zahnärztinnen und Zahnärzte von Berlin ist auf jeden Fall dankbar, dass für diese vulnerablen Patienten eine Lösung gefunden wurde und damit deren Versorgung weiterhin sicher gestellt werden kann.

DANKE DAFÜR

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