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Die Opposition kann nicht Opposition.

Eigentlich hätte zum Jahresende die Kärrnerarbeit aus dem Jahre 2011, welche durch die „Festung Oppositionsblock“ in bereits vier angesetzten Vertreterversammlungen in lähmenden Diskussionen verhindert wurde, in der letzten VV am 12.12.2011 für 2011 beendet werden müssen. TOP-Themen der Vertreterversammlung waren der elementar wichtige Bericht des Rechnungsprüfungsausschusses (RPA), der Jahresabschluss 2009 und div. andere Regelungen. Ein schönes Beispiel für die oben genannte These wurde nun auf dieser letzten VV erfüllt. Die Festung „Oppositionsblock“ stellte gleich zu Beginn zwei Blockadeanträge zu den Tagesordnungspunkten. Es folgten endlose Diskussionen um Schnee von gestern, der untaugliche Versuch ein Gerichtsurteil zum KFO-Ausschuss in ein „Strafgericht“ gegen den Vorstand zu verwandeln, führten als Folge zu einer Zeit fressenden Selbstdarstellung von 3,5 Stunden. Erreicht wurde nichts.

Der Oppositionsblock-Einspruch (Freie Liste und BUZ, IUZB), zu den letzten vier Protokollen und Änderungsbegehren dazu, dauerten dann eine Stunde. Die Spitze des Antrages, dass der Vorsitzende der VV alle Widersprüche laut vorlesen muss, erfüllten dann noch eine Stunde.
Eigentlich waren als Hauptthema der Jahresabschluss 2009 und der Bereicht des RPA 2009 gedacht. Extra dazu waren die zwei weiblichen Mitglieder Koll. Jakobczyk und Singelmann extra gekommen. Auf den Besucherbänken warteten beide fünf Stunden vergebens, eine Anwesenheit für die Katz, denn ihre Familien warteten mit vorweihnachtlichen Verpflichtungen.

Nicht Konstruktives, sondern destruktives Handeln gewinnt in der VV die Oberhand, gesteuert und moralisch begründet von einem Nihilisten und Goldmund. Hatte nicht Koll. Scharf auf der letzten VV beklagt: „Ich bin sehr enttäuscht darüber, dass nun seit einigen Jahren gar keine inhaltliche Arbeit in der VV stattfindet.“ Das blieb selbst bei dem Gesamtsprecher der Festung Oppositionsblock ungehört.

Bei wichtigen Inhalten zum Bericht des KZV-Vorstandes schweigt die Opposition. Wichtige und gestaltbare Themen wie GOZ, Versorgungsstrukturgesetz, Online-Abrechnung u.a.m., werden systematisch überhört. Hier könnte durchaus Kritik angebracht oder noch besser eigene Ideen entwickelt werden! Doch die Festung Oppositionsblock glänzt durch konzentriertes Schweigen.

Als dann der Bericht des RPA aufgerufen werden sollte, ist es 23:55h. Die VV endet lt. Geschäftsordnung immer um Mitternacht. Aber es blieb noch Zeit für ein Highlight. Der BUZ-Vorsitzende Dohmeier-de Haan will den Bericht nicht mehr als Tagesordnungspunkt wissen, da der Bericht des RPA mindestens sechs Wochen vor seiner VV-Diskussion vorzulegen sei.

Sie erinnern sich, verehrte Kollegin und verehrter Kollege! Gerade der BUZ-Vorsitzende Dohmeier-de Haan, der mehrfach den Bericht als „Vorsitzender des RPA“ in den letzten beiden Legislaturperioden fast nie termingerecht vorgelegt hat, macht sich zu einer Art Gesetzesinterpret (Richter?). Eine Verhöhnung der weiblichen RPA-Mitglieder Frau Jakobczyk und Frau Dr. Singelmann, die fünf Stunden warteten.

Liebe Kolleginnen und Kollegen, fragen Sie sich bitten ob diese Opposition noch sinnvoll ist und welche Rolle sie noch in unserer Standespolitik spielen kann. Bekommen Sie hier Unterstützung, Anregung und Hilfestellung für die brennenden Fragen 2012?

In diesem Sinnen wünschen wir Ihnen eine schöne Weihnachtszeit und einen guten Rutsch ins Neue Jahr und setzen auf ein Wiedersehen bei unseren Bezirks- und Fortbildungsveranstaltungen ab Januar 2012.

Ihr Vorstand

 

 
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