|
Die Hunde wollen nicht zahlen !
Endlich hat die Opposition die Sache mal sportlich genommen. Statt sich, wie üblich beleidigt zurück zu ziehen und den großen Bruder zur Hilfe zu rufen, hat sich Herr Gneist (oder ein anderer für ihn) dazu durchgerungen, mal den Stift zu einer Replik in die Hand zu nehmen.
Ein besonderer Dank gilt hier dem Koll. Dr.Peter Nachtweh als geistigem Mentor der Opposition. Er mahnt immer die besonne Wahl der Mittel an und ruft zur Mäßigung im Umgang mit seinen Schäflein auf. Dies gilt aber nicht für den Umgang der Schäflein mit den denjenigen, wo man was aufdecken könnte, z.B. bei unseren Körperschaften. Hier liegen erhebliche Defizite vor.
Leider schafft es Herr Gneist in seinem Text nicht, neue Aspekte zu bringen. Fakt ist, dass es damals 1997 - 1999 ein Budget gab! Die Einbehalte deckten die Überschreitungen. Das Zustandekommen war sicherlich strittig und wurde dann auch erst 2005 entschieden. Herr Gneist verschweigt auch, dass es einen VV-Beschluss gab, wer diese Zinsaufwendungen zu bezahlen hatte. Die Mehrheit sprach sich für die Klagegemeinschaft und alle Praxen mit Einbehalten aus. Daher hat jetzt Herr Gneist sogar gegen einen Beschluss der Verstreterversammlung der KZV geklagt.
Den Weg des einstweiligen Rechtsschutzes zu suchen und jetzt im Endeffekt die Kosten auf die Schultern aller Kollegen abzuwälzen, trotz eines VV-Beschlusses desjenigen Organs, welches selbst von Oppositionsmitgliedern als höchstes Organ bezeichnet wird, dies ist nicht nur zu kritisieren, es ist auch von der Sache her verwerflich.
Daher ist es richtig, wenn die KZV die Zulassung der Revision prüfen lässt.
Dieser sportliche Wettkampf, der hoffentlich bald in die nächste Runde gehen wird, kann aber nicht in Metern oder Sekunden entschieden werden, hier entscheidet am Ende des Jahres eine Jury, besetzt mit allen Kolleginnen und Kollegen in der Stadt.
AMR |
|