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Verband der Zahnärzte von Berlin
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Stell Dir vor Du hast Geld und keiner zahlt einen Zins!

Wow vier Jahre sind bald um, meine ersten vier Jahre als Vorsitzender des Verwaltungsausschusses. Nachdem ich bereits einige Jahre als Mitglied bzw. stellv. Vorsitzender im Verwaltungsausschuss tätig gewesen bin, war es für mich keine Überraschung in welche großen Fußstapfen meines Vorgängers, ich treten würde. Seine Amtszeit war geprägt von Neubeginn im VZB mit Neustrukturierung von Aufgaben und Abläufen in einer Zeit, in der man auskömmliche Zinsen für sein Geld bekam. Diese Zeit gehört nun endgültig der Vergangenheit an.

Nicht erst mit meiner Amtsübernahme zeichnete sich ab, dass das „Modell der festverzinslichen Wertpapiere“ ein Auslaufmodell werden würde und Kreativität in der gesamten Kapitalanlage mit einer letztlich stärkeren unternehmerischen Ausrichtung gefordert würde ,um den Rechnungszins auf dessen Erreichen alle Berechnungen des Versorgungswerkes basieren, nachhaltig zu sichern. Bereits früh haben wir uns im Verwaltungsausschuss Gedanken dazu gemacht und die Immobilienquote als Sachwertanlage ausgebaut. Durch die Konstruktion als Fondsinvestment war es möglich, den Immobilienbestand teilweise zu finanzieren, um eine höhere Eigenkapitalverzinsung zu erzielen. Gleichzeitig gibt dieses Vorgehen uns die Möglichkeit, bei Auslaufen der Finanzierung diese durch Eigenkapital abzulösen, wir „kaufen“ somit den derzeit finanzierten Teil zu günstigen Preisen, die heute am Markt nicht mehr darstellbar sind. Bei weiteren Themen wie Finanzierungen im Mezzaninebereich, private debt aber auch private Equity Investments haben wir bewusst auf Dachfondskonstrukte gesetzt. Die sind gebührenseitig etwas teurer, bieten aber ab dem ersten Tage eine breite Streuung in dem jeweiligen Segment und damit eine sicherere Basis. Gerade diese Diversifikation ist in Anbetracht des wirtschaftlichen und finanzpolitischen Umfeldes die einzige Möglichkeit, entsprechende Marktrückschläge zu verkraften.

Nehmen wir das Jahr 2015 in dem das Wort `Negativzins`erstmalig genannt wurde; die EZB senkt den Leitzins auf Null!!!............Wie soll man da 148 000 000 € aus Beitragseinnahmen, Kapitalerträgen und Fälligkeiten auskömmlich anlegen? Es geht nur mit einem Management anstelle der reinen Verwaltung und einem unternehmerisch denkenden Verwaltungsausschuss. Nur so haben wir eine Nettoverzinsung für das Jahr 2015 von 4,1% und seit 2013 eine durchschnittlichen Nettozins von 4,02% erreicht! Wir haben damit nicht nur den Rechnungszins geschlagen sondern befinden uns im Vergleich mit anderen Versorgungswerken im exzellenten vorderen Drittel

Aber das VZB besteht nicht nur aus dem Kapitalanlagebereich, auch wenn der Aufwand dort am größten ist. Mit dem Umzug in den neuen Verwaltungssitz in der Klaus-Groth-Straße 3 in Berlin – wir konnten nach den vorherigen Neustrukturierungen die Fläche halbieren – erfolgte die Umstellung der Verwaltung auf das „papierlose“ Büro mit einem Anbieter in Berlin. Eine Aufgabe, die im Mitgliederbereich in einem Rutsch vollzogen wurde, die weiteren Bereiche werden sukzessive umgestellt, durch die damit verbundene Möglichkeit der Schaffung von Heimarbeitsplätzen kann die Mitarbeiterzufriedenheit und –bindung gesteigert werden.
Da sind wir auch beim Punkt: Wir als Verwaltungsausschuss beschließen die Leitlinien und fassen die grundsätzlichen Beschlüsse, die Verwaltung bereitet vor und setzt um. Hier können wir bei einer durchschnittlichen Mitarbeiterzugehörigkeit von knapp 12 Jahren auf einen enormen Erfahrungsschatz zurückgreifen.

Das gilt auch für uns als Mitglieder des Verwaltungsausschusses. Gerade in finanzpolitisch schwierigen Zeiten ist eine Konstanz der handelnden Personen nicht zu unterschätzen. Diese Erfahrung können Kollege Markus Roggensack und ich vorweisen und stehen auch für die nächste Amtsperiode gern wieder zur Verfügung.

Daher bitte ich Sie:“Nehmen Sie an der Kammerwahl teil,
wählen Sie uns
Wählen Sie den Erfolg,
Wählen Sie den Verband der Zahnärzte von Berlin -- LISTE 3“ !

Es grüßt Sie wie immer herzlich
Ihr Dr.Ingo Rellermeier
Vorsitzender des Verwaltungsausschusses des Versorgungswerkes der Zahnärztekammer Berlin

 
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